ATOMKRAFTWERKE WELTWEIT ABSCHALTEN

Wir erklären unsere Solidarität

.... mit den streikenden Arbeitern im AKW Cattenom, denn ausser den erniedrigenden Arbeitsbedingungen, den kärglichen Arbeitslöhnen und den Forderungen nach besseren Arbeits - & Sicherheitsbedingungen - sind es die Arbeiter, die bei Störfällen mit ihrer Gesundheit bezahlen - die sehr risikoreiche Arbeiten ausführen müssen, wie die Dekontaminierung der Becken, dass Aussortieren und Evakuieren von radioaktiven Abfällen und 80 % der austretenden radioaktiven Dosen ausgesetzt werden. Des Weiteren unterstützen wir die Arbeiter in ihrer Forderung, dass die umliegende Bevölkerung in der Großregion besser vor Störfällen in Cattenom geschützt werden muss.

Nach unserem Ermessen, ist es genauso unverantwortlich, dass der Betreiber EDF, die überaus notwendigen Nachrüstungen, erst bis 2020, jedoch spätestens bis 2030 in Erwägung zieht;

deshalb fordern wir, dass die EDF die vorgesehenen Investitionen noch dieses Jahr tätigen!!

Wir die Bürgerinitiative Cattenom Non Merci, aus Perl, erklären unsere volle Solidarität mit Eurem unbefristeten Streik, für bessere Arbeitsbedingungen und Gehälter, vor allem um bessere Sicherheitsstandards, die Ihr auch für die Bevölkerung in der Umgebung der Atomkraftwerke einfordert. Ihr haltet Euren Kopf für die Profite der EDF hin und bezahlt mit Eurer Gesundheit sowie für die gefährliche Arbeit zur Dekontaminierung der Kühlwasserbecken und zur Wartung der ganzen Anlagen. Gerade in dieser Woche, wo sich die Katastrophe von Tschernobyl zum 26. Mal jährt, sollten alle Kritiker der Atomkraft auf der ganzen Welt zusammenstehen. Wir finden Euren Kampf mutig und wichtig. Ihr Arbeiter und Angestellten seid ein entscheidender Teil der weltweit wachsenden Widerstands-Bewegung gegen die zerstörerischen Folgen der Atomkraftwerke – denn wenn Ihr nicht wäret, müssten die Anlagen abgeschaltet werden! Wir haben von der Presse von Eurem Streik erfahren und wünschen Euch viel Erfolg und Kampfkraft!“

Erklärt eure Solidarität!!

http://canempechepasnicolas.over-blog.com/article-sous-traitance-nucleaire-a-l-appel-de-la-cgt-pour-les-salaires-et-les-conditions-de-travail-grev-103739374.html

rechts in der o.a. Internetpräsenz im grauen Bereich unter >Présentation< >Contakt< anklicken und im Kontaktformular eure Solidarität erklären (ihr könnt eure Solidarität in deutscher Sprache erklären - wird von einem Übersetzer übersetzt)

Die Nomaden der Nuklearwirtschaft

Quelle: http://www.labournet.de/internationales/fr/arbeit.html


Strahlenfutter - wehrt sich...
Sie werden in Frankreich Atom-Nomaden genannt: Leiharbeiter, die in radioaktiven Bereichen von Kernkraftwerken arbeiten, um meist Festangestellte vor der Strahlenbelastung zu schützen. Inzwischen haben die Atom-Nomaden einen Selbsthilfeverein gegründet und einige klagen gegen den Arbeitgeber EDF. Hierzu ein Beitrag vom 14 März 2012 von Suzanne Krause im Deutschlandfunk


AKW-Dinosaurier werden immer trauriger

In Wirklichkeit bereitet sich Frankreich keineswegs auf einen Abschied von der Atomindustrie vor. Vielmehr würde diese auch unter einer möglichen ,rot-grün' geführten Regierung ab Frühsommer 2012, trotz mittelfristig verminderten Atomstrom-Anteils, eine Bestandsgarantie auf längere Sicht erhalten. Und auch bei Teilen der Gewerkschaften sieht es in Sachen Atompolitik doch ziemlich zappenduster aus. Weiter lesen... http://www.labournet.de/internationales/fr/akw_dinos1.html


Ein französisches Fukushima ist unmöglich" - Gefährliche Auslagerungskaskaden. Die Unsichtbaren der französischen Nuklearindustrie.
Das französische System der kostensparenden Auslagerungen von gefährlichen Arbeiten an Kernkraftwerken (siehe dazu Teil 1, Die Unsichtbaren der französischen Nuklearindustrie) ist reichlich verschachtelt. Bis zu acht verschiedene private Unternehmen können an den Wartungsarbeiten in den Kernkraftwerken beteiligt sein! Eine wahre "Auslagerungskaskade", wie viele Kritiker die Privatisierungspolitik des staatlichen Stromkonzerns EDF bezeichnen.
.....Weiter lesen http://www.heise.de/tp/artikel/36/36076/1.html

Die Unsichtbaren der französischen Nuklearindustrie: Die "Sklaven" der Kernenergie, die in den 19 Atommeilern ihre Gesundheit aufs Spiel setzen
Über 22 000 nukleare "Nomaden" zählt das französische Atomstromland, welche nicht für den staatlichen Stromkonzern EDF arbeiten, sondern für Privatunternehmen, den "Sous-Traitant" (Auftragshersteller). Diese privaten Nukleararbeiter ziehen von Atommeiler zu Atommeiler, um gesundheitsgefährdende Wartungsarbeiten vorzunehmen…...weiter lesen. http://www.heise.de/tp/artikel/36/36071/1.html

Aus dem Text: „…Diese "Unsichtbaren" tauchen natürlich nicht in offiziellen Gesundheitsstudien und Statistiken auf, sind sie doch praktischerweise unsichtbar. Wie auch beweisen, dass man bei der Arbeit für eine Privatfirma in einem Atomreaktor verstrahlt wurde? Obendrein werden diese privaten Nukleararbeiter schlechter bezahlt, sind schlechter ausgebildet und haben eine schlechtere Gesundheitsversorgung als ihre EDF-Kollegen. Denn während ein privater Nukleararbeiter von ganz normalen Arbeitsmedizinern versorgt wird, erfreut sich sein EDF-Kollege einer Gesundheitsversorgung durch Mediziner, die auf die gesundheitlichen Folgen der Arbeit in einer radioaktiv verseuchten Umgebung spezialisiert sind. Schlimmer noch: Manche von der radioaktiven Belastung sichtlich überforderten Arbeitsmediziner bezeichnen die nuklearen Nomaden gar als REM-Fleisch, nach jener nicht mehr gebräuchlichen Messeinheit für die abbekommene Ionendosis, die von den Sievert abgelöst wurde. (…)  Manche "Unsichtbare" wie Philippe Billard, einer der wenigen, der es gewagt hat, Gewerkschaftsmitglied zu werden und auch prompt von seinem privaten Arbeitgeber entlassen wurde, treten nun ans Licht der Öffentlichkeit. Billard, hatte die Traute, auf seine zahlreichen verstrahlten Kollegen und die kläglichen Arbeitsbedingungen hinzuweisen. Er selbst wurde ebenfalls mehrmals verstrahlt. Wer allerdings in der Nuklearbranche arbeiten will, muss offenbar lernen, schön brav das Maul halten und sich schweigend ein klein bisschen verstrahlen lassen…“

Von AKW zu AKW ziehen...

Eigentlich lieben sie ihre Arbeit und wollen alles tun, damit die AKWs sicher sind. Doch die Männer, die während der Revisionsarbeiten von Atomkraftwerk zu Atomkraftwerk ziehen, geraten bei ihrer gefährlichen Arbeit immer mehr unter Druck. Derbelgische Filmemacher und Nuklearchemiker Alain de Halleux hat die Geschichten französischer AKW-Arbeiter aufgezeichnet" so wird der Artikel "Die  Nomadenn der Nuklearwirtschaft" von Alain de Halleux in der WOZ vom 08. September 2011 eingeleite. ....Weiter lesen http://www.woz.ch/1136/nukleare-nomaden

Im Bienenhaus - Coworking in Frankreich: Oasen für Arbeitsnomaden oder Revolution auf dem Arbeitsmarkt?

„Selbstständig sein und doch ein Büro zusammen mit Kollegen nutzen: Coworking macht es möglich. Durch das Anmieten eines Arbeitsplatzes im »Coworking-Space« lassen sich scheinbar Privat- und Berufsleben trennen. Keine Ablenkung mehr durch den häuslichen Alltag, Büroatmosphäre und eine aussagekräftige Postadresse wirken anziehend. Vor allem die digitale Bohème nutzt diese Möglichkeit.. Weiter lesen http://www.neues-deutschland.de/artikel/215552.im-bienenhaus.html