So entsteht Spielsucht erst garnicht

Ein digitales Casino kann Fluch und Segen zugleich sein. Auf der einen Seite kann es wunderbar dazu genutzt werden, dass der Alltag hinter einem gelassen wird. Der Chef, der immer nur nörgelt, die Probleme mit dem Partner, die leider immer nur schlimmer werden und die Hoffnung immer weniger wird oder die generelle Hektik, die unseren Alltag leider immer häufiger kennzeichnet. Auf der anderen Seite kann es schnell passieren, dass eine Person in die Spielsucht hineingerät und es zu spät ist, bevor sie die Notbremse gezogen hat.

Natürlich ist es viel schlimmer, wenn eine Spielsucht bereits ausgebrochen ist. Damit das nicht passiert, sollten bereits früh geeignete Maßnahmen getroffen werden, die den Personen dabei helfen können ihre Probleme in den Griff zu kriegen. Um welche Maßnahmen es sich dabei handelt und wer betroffene Personen im Ernstfall beraten kann, lesen Sie in diesem Text.

Ab wann kann von einem Hang zum Spielen gesprochen werden?

Es gibt verschiedene Stufen, die eine Person durchläuft, wenn Sie spielsüchtig wird. Zunächst ist da das Gefühl ohne ein Spiel nicht mehr auszukommen. Die betroffenen Personen wünschen sich sehr, dass sie ein beliebiges Glücksspiel spielen können. Ihnen geht es nicht so sehr um einen möglichen Gewinn, sondern vielmehr darum, dass Sie generell ein Spiel spielen können. In der Regel verbessert sich ihre Stimmung dadurch zusehends. Aber was passiert, wenn jemand keine Möglichkeit bekommt, um ein Spiel zu spielen?

Nun, in diesem Fall kann es schnell passieren, dass eine Person gereizt wird. Sie hat ein starkes Verlangen nach dem Spiel, das man ihr anmerkt. Wird dieses Verlangen nicht gestillt, wird sich auch ihre Stimmung kaum verändern.

Was kann in dieser Situation unternommen werden?

Manchmal wird aus Spaß Ernst

Die eben beschriebene Situation ist keineswegs aussichtslos. Allerdings muss jetzt schnell gehandelt werden. Denn eine Spielsucht entwickelt sich bereits und kann sehr schnell sehr negative Konsequenzen nach sich ziehen.

Es wäre gut, wenn die betroffene Person selbst erkennt, dass sie in ihr Unheil schlittert. Allerdings passiert das nur sehr selten. Wahrscheinlicher ist es, dass jemand aus ihrem Umfeld sie darauf hinweist und bittet ihr Verhalten doch einmal zu überdenken. Erfahrungsgemäß führt dieses Gespräch aber selten zum Ziel. Erst wenn eine Person mit der betroffenen Person redet, die ihr wirklich nah steht, kann es passieren, dass professionelle Hilfe in Anspruch genommen wird.

Die einzelnen Anlaufstellen finden Sie im Internet, wenn Sie nach Spielsucht suchen. Sie erhalten zahlreiche Vorschläge und können eine Beratungsstelle in der Nähe auswählen. Dort können Sie sich auch erstmal einem Test unterziehen, der Aufschluss darüber gibt, ob Sie gefährdet sind oder Ihre Spielsucht schon weit fortgeschritten ist. Wichtig ist nur, dass Sie ehrlich zu sich selbst sind und schnell handeln.

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